|
Ergebnisse der Akteneinsicht von Maik Nothnagel, Manfred Hellmann und Gerhard Hoffmann Sehr geehrter Herr Luther, die von Ihnen mehrfach in der Öffentlichkeit aufgestellte Behauptung, die gesamte Krankenhausaffäre – das Verschwinden von 16 Mio. DM – sei ein Alleingang der ehemaligen Geschäftsführerin, Frau Bickel, stellt sich aus unserer Sicht aufgrund der Akteneinsicht als bewusste Falschdarstellung dar. Das Protokoll der Gesellschafterversammlung vom 21. 07. 1998, der Gesellschafterbeschluss vom 03. 08. 1998 und die Vollmacht, d. h. die Beauftragung von Frau Bickel vom 03. 08. 1998 zeigen: Sie haben von Anfang an gewusst, worum es ging.
Mit der Erteilung der Vollmacht vom 03. 08. 1998, die keinen Genehmigungsvorbehalt beinhaltete, haben Sie grob fahrlässig und in Pflicht verletzender Weise die Möglichkeit geschaffen bzw. dazu beigetragen, dass das Geld verschwinden konnte. Herr Luther, Sie hätten nach 8 Jahren Tätigkeit als Landrat und nach den Ihnen bekannten inhaltlichen Ausführungen in der Gesellschafterversammlung vom 21. 07. 1998 wissen müssen, dass es sich von Anfang an um ein höchst risikobehaftetes und damit um ein unseriöses und spekulatives Geschäft handelt – was leicht zu erkennen war - wie die nachfolgenden Fakten zeigen. ... vollständiges Dokument als PDF: Akteneinsicht.pdf |